Durchsuchung in England nach Anschlag in Schweden

London (dpa) - Im Zusammenhang mit dem Selbstmordanschlag von Stockholm hat die britische Polizei in der Nacht nördlich von London ein Haus durchsucht. Wie Scotland Yard mitteilte, habe es keine Festnahmen gegeben. Die Durchsuchung sei Teil der Ermittlungen zu dem Anschlag von Stockholm, bei dem sich am Samstag ein Selbstmordattentäter in einer Einkaufsstraße in die Luft gesprengt hatte, hieß es. Zuvor hatten britische Medien berichtet, dass der Attentäter in Luton gelebt und an der Universität von Bedfordshire studiert haben soll. Er soll ein irakischstämmiger Schwede sein.

CSU-Innenexperte fordert deutsche Visa-Warndatei

Berlin (dpa) - Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl hat nach dem Terroranschlag in Stockholm die zügige Einführung einer deutschen Visa-Warndatei gefordert. Es könne nicht sein, dass Terroristen in einer deutschen Botschaft irgendwo auf der Welt ein Visum beantragen und es auch bekommen, um anschließend einen Bombenanschlag in Deutschland durchzuführen: Das sagte Uhl der «Leipziger Volkszeitung». Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, forderte in der «Leipziger Zeitung» eine solche Warndatei, um gefährliche Hassprediger von Deutschland fernzuhalten.

Europäische Websites von Amazon attackiert

Berlin (dpa) - Die europäischen Webseiten des Online-Händlers Amazon sind am Abend vermutlich durch einen externen Angriff in die Knie gezwungen worden. Sie waren stundenlang nicht erreichbar. Amazon-Kunden, die amazon.de aufrufen wollten, bekamen nur einen Fehlerhinweis zu sehen. Auch in Großbritannien, Frankreich und Italien waren die Server nicht mehr erreichbar. Der US-Server hielt dem Angriff stand. Gegen 23.00 Uhr waren die europäischen Server wieder erreichbar. Sympathisanten der Enthüllungsplattform Wikileaks hatten zum Lahmlegen der Websites aufegrufen.

Kubicki-Kritik schreckt FDP auf