Saarbrücken (dpa) - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin schlägt eine stärkere Abschöpfung von privaten Vermögen vor, um die wachsende Staatsverschuldung in Deutschland in den Griff zu bekommen. Das geht nach Angaben der «Saarbrücker Zeitung» aus dem neuesten DIW-Wochenbericht hervor, der übermorgen erscheint. Hintergrund der Überlegung sei unter anderem, dass sich die Vermögen der privaten Haushalte seit 1991 um 99 Prozentpunkte gemessen am Bruttoinlandsprodukt erhöht hätten.