Berlin (dpa) - SPD, Grüne und Linke haben Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wegen der Afghanistan-Reise Selbstinszenierung auf Kosten der Soldaten vorgeworfen. Der Minister war mit seiner Frau nach Afghanistan geflogen. Der Fernsehmoderator Johannes B. Kerner begleitete die beiden. Im nordafghanischen Bundeswehr-Camp Masar-i-Scharif zeichnete Kerner mit Guttenberg seine Talksendung auf. Guttenberg nutze die Bundeswehr als Kulisse für seine Inszenierungen, sagte dazu der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold der «Mitteldeutschen Zeitung».