Teheran (dpa) - Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 sind am Montagabend im Südosten des Irans vier Menschen getötet worden. Das Büro des örtlichen Gouverneurs hatte zunächst von sieben Opfern gesprochen, diese Zahl dann aber reduziert, wie die Nachrichtenagentur Mehr am Dienstag meldete.

Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Kerman, Ismael Najar, stammten die Opfer aus mehreren Dörfern. Die Region sei eher dünn besiedelt.

Der Iran gehört zu einer der geologisch unruhigsten Erdbebenzonen der Welt. In diesem Jahrhundert war das bislang schlimmste Beben im Dezember 2003, als die historische Stadt Bam und die umliegenden Orte der Region Kerman weitgehend zerstört wurden. Bis zu 31 000 Menschen starben.