London (dpa) - Wikileaks-Gründer Julian Assange meldet sich zu Wort: Er wirft den beiden Schwedinnen Überreaktion vor. Sie hatten mit ihrer Aussage das Verfahren gegen ihn ins Rollen gebracht. In einem BBC-Interview sagte Assange, es gebe Hinweise, dass die Frauen nur zur Polizei gegangen waren, um sich Ratschläge zu holen. Der 39- Jährige ist derzeit unter strengen Auflagen in Großbritannien auf freiem Fuß. Die schwedische Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die beiden Frauen sexuell missbraucht zu haben. Sie fordert seine Auslieferung.