Anarchisten bekennen sich zu Anschlägen in Rom

Rom (dpa) - Mit gezieltem Terror haben italienische Anarchisten am Tag vor dem Heiligen Abend in Rom Angst und Schrecken verbreitet. Beim Öffnen der Päckchen in den Botschaften Chiles und der Schweiz war es zur Explosion gekommen. Dabei wurden zwei Angehörige der Botschaften schwer an den Händen verletzt. Für beide besteht keine Lebensgefahr. Inzwischen hat sich eine anarchistische Gruppe zu den Anschlägen bekannt. Erst Anfang November hatten europaweit verschickte Paketbomben für Aufregung gesorgt.

Bombenattrappe in Stockholms U-Bahn sorgt für Aufregung

Stockholm (dpa) - Nur wenige Tage nach einem missglückten Terroranschlag hat eine Bombenattrappe in der Stockholmer U-Bahn für Aufregung gesorgt. Wachleute hatten am Abend zwei herrenlose Taschen an der Station Kungsträdgården entdeckt. Die Polizei riegelte daraufhin die Haltestelle ab, Bombenexperten rückten an. In einer der Taschen steckte ein Behälter mit Drähten und einem daran befestigten Mobiltelefon. Die vermeintliche Bombe entpuppte sich schließlich als Attrappe. Die schwedische Polizei befindet sich seit Tagen in erhöhter Terror-Alarmbereitschaft.

Medwedew und Obama: Ratifizierung historisches Ereignis

Washington (dpa) - Atomare Abrüstung: Für US-Präsident Barack Obama und seinen russischen Kollegen Dmitri Medwedew ist die Billigung des Start-Abkommens ein «historisches Ereignis». Medwedew habe Obama in dem Telefonat zur Ratifizierung des Vertrags gratuliert, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Der Vertrag verpflichtet beide Staaten, die Zahl der stationierten nuklearen Sprengköpfe von je 2200 auf 1550 zu reduzieren. Die russische Staatsduma wird ihn wahrscheinlich erst im Januar ratifizieren.

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