Nairobi (dpa) - Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas erhöht den Druck auf den Wahlverlierer in der Elfenbeinküste, den amtierenden Präsidenten Laurent Gbagbo. Die Staaten drohten Gbagbo, sie könnten «legitime Gewalt» anwenden, sollte dieser sich weigern, die Macht abgeben. Zuvor hatte die UN-Vollversammlung den Wahlgewinner Alassane Ouattara indirekt als Präsidenten anerkannt. Zudem teilte die Zentralbank für Westafrikanische Staaten mit, nur der legitim gewählte Präsident der Elfenbeinküste dürfe Zugriff auf Bankguthaben bei der gemeinsamen Zentralbank haben.