Berlin (dpa) - Angesichts der Terrorgefahr ist eine Debatte über die Kontrolle von Flugpassagieren entbrannt. Der designierte Präsident des Deutschen Flughafenverbandes Christoph Blume regte an, über das sogenannte Profiling nachzudenken. Dabei werden die Passagiere in Risikogruppen unterteilt und unterschiedlich scharf kontrolliert. Auf diese Weise könnten die Kontrollsysteme effektiver eingesetzt werden. Das Bundesinnenministerium reagierte zurückhaltend. GdP-Chef Bernhard Witthaut sagte, solche Vorschläge klingen zu sehr nach dem Wunsch der Zeitersparnis.