Bielefeld (dpa) - Mit der Aussetzung der Wehrpflicht im nächsten Jahr sollen mindestens 42 der bestehenden 52 Kreiswehrersatzämter geschlossen werden. Davon seien 5000 Mitarbeiter betroffen, schreibt das «Westfalen-Blatt» unter Berufung auf Bundeswehrkreise. Durch die Reform werde die Musterung überflüssig. CDU-Wehrexperte Jürgen Herrmann rechnet dem Bericht zufolge damit, dass nur acht bis zehn Kreiswehrersatzämter erhalten bleiben. Man werde viel Geld investieren müssen, um junge Freiwillige zu werben, sagte Herrmann. 7500 Freiwillige pro Vierteljahr sollten es seiner Meinung nach sein.