Havanna (dpa) - Kubas letzter Todeskandidat, Humberto Eladio Real Suárez, wird nicht hingerichtet. Das Oberste Gericht verwandelte nach Angaben einer Dissidentengruppe die Todesstrafe in eine 30-jährige Gefängnisstrafe um. Der Mann war vor 16 Jahren wegen Mordes an einem Mann in Kuba verurteilt worden. Er wollte damals mit sechs Mitgliedern der Partei der Nationalen Demokratischen Einheit das Auto seines Opfers stehlen. Suárez war der letzte Todeskandidat in Kuba. Die Todesstrafe wird dort nicht mehr angewendet.