Magdeburg (dpa) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer erwartet im Streit um die Hartz-IV-Neuregelung einen schnellen Kompromiss. Es könne nicht sein, dass man sich so verfestigt und zerstreitet, dass es keine Lösung geben kann, sagte er. Es bestehe die Bereitschaft, das Problem bis zur nächsten Bundesratssitzung im Februar auszuhandeln. Eine weitere Erhöhung des Regelsatzes lehnte er ab. Gutmenschentum sei keine sachlich gerechtfertigte Entscheidungslage. Der Bundestag hatte einen Zuschlag um 5 auf 364 Euro beschlossen.