Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei lehnt ein Profiling von Fluggästen ab. Er glaube, das sei ein Instrument, das bei anderen polizeilichen Einsatzsituationen angebracht sei - in diesem Fall aber nicht. Das sagte der GdP-Chef Bernhard Witthaut im «Morgenmagazin» des ZDF. Die Gewerkschaft sei nicht damit einverstanden, Passagiere am Flughafen «zu rastern.» Besser sei es, die Kontrollen zu entprivatisieren und Polizeibeamte mit einzusetzen. Beim Profiling werden Passagiere nach Kriterien wie Alter, Geschlecht und ethnischer Herkunft unterteilt und unterschiedlich scharf kontrolliert.