Bogotá (dpa) - Nach einem Erdrutsch werden im Nordwesten Kolumbiens mindestens 145 Menschen vermisst. Die Erdmassen hatten gestern rund 50 Häuser in einer Gemeinde nördlich von Medellín zerstört. Bislang wurden ein totes Kind und sieben Verletzte geborgen. Helfer suchen nach weiteren Opfern unter den Erdmassen. Hunderte Menschen aus benachbarten Straßenzügen mussten ihre Häuser verlassen. Der Erdrutsch war vermutlich Folge heftiger Regenfälle, unter denen ganz Kolumbien seit Monaten leidet.