London (dpa) - Der Wikileaks-Gründer Julian Assange bleibt bis auf weiteres in Haft. Ein Richter in London hat bei einer Anhörung kurz nach Assanges Festnahme entschieden, ihn nicht wie beantragt auf Kaution freizulassen. Es bestehe die Gefahr, dass er sich nicht selber stellen werde, hieß es zur Begründung. Assange soll am 14. Dezember erneut vor dem Gericht erscheinen. Wann genau über eine Auslieferung nach Schweden entschieden werden könnte, blieb unklar. Er werde sich dagegen wehren, kündigte Assange laut BBC an.