London (dpa) - Wikileaks-Gründer Julian Assange ist hinter Gittern, seine Enthüllungs-Plattform aber macht weiter. Seine Mitstreiter wollen geheime US-Papiere jetzt sogar noch schneller veröffentlichen. Assange bleibt bis auf weiteres in Haft: Ein Londoner Richter lehnte heute eine Freilassung auf Kaution ab. Die USA begrüßten die Festnahme von Assange als «gute Nachricht». Assange war in London aufgrund eines Haftbefehls aus Schweden festgesetzt worden. Er soll zwei Frauen vergewaltigt haben. Assange bestreitet das aber und vermutet vielmehr eine von den USA lancierte Kampagne.