Röttgen spricht von schwierigen Gesprächen in Cancún

Cancún (dpa) - Die Verhandlungen auf dem UN-Klimagipfel sind nach Auskunft von Bundesumweltminister Norbert Röttgen schwierig und langsam. Selbst Verfahrensfragen für die letzten Konferenztage seien noch offen, sagte Röttgen im mexikanischen Cancún. Es sei noch nicht vorauszusagen, ob es ein Ergebnis geben werde. Die Atmosphäre sei konstruktiv und einschließlich der USA und China geprägt von einem Willen zum Ergebnis. Alle wesentlichen Akteure wollten die UN- Klimaverhandlungen nicht einem zweiten Scheitern aussetzen.

USA wollen sich nicht zu Assange-Auslieferung äußern

Washington (dpa) - Die US-Regierung hält sich bedeckt, ob sie den in London inhaftierten Wikileaks-Gründer Julian Assange ausliefern will. Das sei zu diesem Zeitpunkt eine Angelegenheit Großbritanniens und Schwedens, sagte US-Außenamtssprecher, Philip Crowley. Er betonte aber erneut, dass die USA die Veröffentlichung der mehr als 250 000 vertraulichen Diplomatendepeschen als Verbrechen einstufen. Assange sitzt in London wegen eines Haftbefehls aus Schweden im Gefängnis. Ihm wird Vergewaltigung vorgeworfen. Assange bestreitet das und spricht von einer von den USA lancierten Kampagne

USA geben Gespräche mit Israel wegen Siedlungen auf

Jerusalem (dpa) - Die USA wollen nicht länger versuchen, Israel zu einem 90-tägigen Siedlungsstopp im Westjordanland zu bewegen. Wie amerikanische und israelische Zeitungen in der Nacht berichteten, seien entsprechende Gespräche aufgegeben worden. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte Israel zur Wiederbelebung der Friedensgespräche mit den Palästinensern Mitte November umfangreiche Hilfen im Gegenzug für ein Siedlungsmoratorium in Aussicht gestellt. Israel hatte vorige Woche bekanntgeben, trotz Protesten weitere Wohnungen im arabischen Ostteil Jerusalems bauen zu wollen.

Kabinett berät schärfere Regeln gegen Steuerbetrug