Dublin (dpa) - Die rigorosen Sparbeschlüsse der irischen Regierung haben im Land Angst vor wachsender Armut und einem sinkenden Lebensstandard ausgelöst. Vertreter von Gewerkschaften, Kirchen und Hilfsorganisationen kritisierten die Einschnitte heftig. In der Nacht hatte die Regierung den Haushalt für 2011 verabschiedet. Er gilt als der härteste aller Zeiten und sieht Einsparungen von sechs Milliarden Euro vor. Die Beschlüsse sind Bedingung für die milliardenschweren Finanzhilfen aus dem Euro-Rettungsschirm von EU und IWF.