Berlin (dpa) - Die größte deutsche Luftfahrtschau ILA meldet zur Halbzeit einen Rekord bei den Geschäftsabschlüssen. Auf der Airshow in Berlin-Schönfeld seien Verträge und Vereinbarungen in Höhe von knapp 14 Milliarden Euro (16,5 Mrd. US-Dollar) bekanntgegeben worden.

Das teilte die Berliner Messegesellschaft am Donnerstag mit. Airbus-Chef Thomas Enders wird mit den Worten zitiert: «Die ILA ist für Airbus sehr erfolgreich verlaufen, wir haben hier 67 Flugzeuge verkauft.» Der größte Auftrag kam von der arabischen Fluggesellschaft Emirates, die bei 32 A380 zum Listenpreis von 11,5 Milliarden Dollar orderte. Am Donnerstag war mitgeteilt worden, Finnair wolle fünf A321 und die Berliner Germania fünf A319 kaufen.

Ähnlich wie auf der ILA 2008 kamen an den ersten drei Tagen rund 70 000 Fachbesucher. Mit mehr als 130 hochrangigen internationalen Delegationen sei die ILA Treffpunkt für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Militär gewesen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Berlin Air Show am vergangenen Dienstag eröffnet.

Enders, der auch Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) ist, meinte auch: es könne nicht hoch genug bewerten werden, dass es trotz Wirtschaftskrise mit mehr als 1150 Ausstellern aus 47 Ländern eine Rekordbeteiligung gegeben habe.

Die Luftfahrtschau auf dem Nordgelände des Flughafens Schönefeld ist von diesem Freitag sowie am Wochenende jeweils von 10.00 Uhr an für das Publikum geöffnet. Dann sollen nach Angaben der Messe Berlin rund 300 Fluggeräte am Boden und in der Luft gezeigt werden. Da die ILA mehr als 100 Jahre alt ist, seien viele historische Maschinen im Flugprogramm.