Hannovern (dpa) - Drei Wochen vor der Bundespräsidentenwahl steht der Kandidat von Union und FDP, Christian Wulff, vor formalen Problemen. Der CDU-Politiker plant einen nahtlosen Wechsel vom Amt des niedersächsischen Ministerpräsidenten ins höchste Staatsamt. Eine Sondersitzung des Landtags sei dann aber notwendig, um den Mandatsverzicht Wulffs rückwirkend zu bestätigen, sagte ein Sprecher am Abend. Erst danach könne Wulff vereidigt werden und die Amtsgeschäfte als Bundespräsident aufnehmen.