London (dpa) - Der Ölkonzern BP kommt nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko immer stärker in Bedrängnis und sieht sich bereits Übernahme-Spekulationen ausgesetzt. Nachdem die Aktie seit Wochen im Sinkflug ist, brach sie erneut auf breiter Front ein. Händler spekulierten über die Zukunft des britischen Ölriesen. Auch der Druck aus Washington wächst: Die US-Regierung setzte BP ein Ultimatum. Innerhalb von 72 Stunden müssten neue Vorschläge auf dem Tisch liegen, wie das ins Meer strömende Öl aufgehalten werden kann.