Washington (dpa) - Der für Ende des Jahres geplante Abschied von den amerikanischen Space-Shuttles könnte sich verzögern. Die US- Raumfahrtorganisation NASA prüfe, die letzten beiden Flüge der Raumfähren ins Weltall zu verschieben, berichteten US-Medien am Samstag.

Der für den 16. September angesetzte Start der «Discovery» soll erst Ende Oktober stattfinden. Die allerletzte Shuttle-Mission, eine Reise der «Endeavour» zur Internationalen Raumstation ISS, würde dann nicht im November, sondern erst Ende Februar kommenden Jahres beginnen. Die NASA benötigt nach eigenen Angaben mehr Vorbereitungszeit für die letzten Missionen. Eine Entscheidung über die neuen Termine soll im Juli fallen.

Die NASA will die drei Shuttles einmotten, weil sie ihr technisches Lebensende erreicht haben. Die «Atlantis» hatte bereits im Mai ihren offiziellen Abschiedsflug. Nach dem Ende der Ära wird die ISS vorerst nur noch mit russischen «Sojus»-Raketen zu erreichen sein.