Bogotá (dpa) - Neun Tage nach einem der schwersten Grubenunglücke der vergangenen Jahre in Kolumbien sind die letzten toten Bergarbeiter geborgen worden. Insgesamt kamen 73 Kumpel ums Leben. Den Suchtrupps sei es trotz der hohen Konzentration an Methan und Kohlenmonoxid gelungen, in der bis zu 2500 Meter tiefen Mine zu den Opfern vorzudringen, teilte Katastrophenschutz mit. In der Mine in der Nähe der Stadt Amagá arbeiten normalerweise 600 Menschen, aber zum Zeitpunkt des Unglücks war gerade Schichtwechsel.