Nürnberg (dpa) - Der Koalitions-Kandidat Christian Wulff will im Falle seiner Wahl zum Bundespräsidenten ein Brückenbauer werden - für Einwanderer ebenso wie für Behinderte. Deutschland könne sich nicht leisten, Menschen links liegen zu lassen, sagte Wulff bei einem kleinen CSU-Parteitag in Nürnberg. Angesichts der Dauerkrise in der schwarz-gelben Berliner Koalition sagte Wulff, es gehe bei der Bundespräsidentenwahl nicht um das Schicksal von Kanzlerin Angela Merkel. Einen Fraktionszwang gebe es in der Bundesversammlung am kommenden Mittwoch nicht.