Brüssel (dpa) - In Belgien hat eine Kommission für Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche ihre Arbeit eingestellt. Der Vorsitzende sagte heute in Brüssel, dass das Weitermachen sinnlos sei. Offensichtlich halte sich die belgische Staatsanwaltschaft nicht an Absprachen mit der Kommission, hieß es. Die Justizbehörde hatte in der vergangenen Woche fast 500 Opferakten beschlagnahmt. Papst Benedikt XVI. verurteilte die Durchsuchungen am Wochenende als «beklagenswert und verwunderlich».