Merkel sucht mit Ländern Opel-Lösung

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaltet sich in der Endphase der Verhandlungen über Staatshilfen für den Autobauer Opel persönlich ein. Am Donnerstag will sie mit den Regierungschefs der vier Bundesländer mit Opel-Standorten - Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Nordrhein-Westfalen - über den Autobauer beraten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll bei dem Treffen über Alternativen zu direkten Staatshilfen beraten werden. Bei einem Nein des Bundes fürchten Länder, Gewerkschaften und Betriebsräte, dass der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) womöglich drei der vier deutschen Werke schließen könnte.

Volkswagen verdoppelt Kapazitäten in China

Shanghai (dpa) - Volkswagen will seine Produktionskapazität in China binnen drei bis vier Jahren auf drei Millionen Autos verdoppeln. Das kündigte VW-Chef Martin Winterkorn am Mittwoch bei der Vertragsunterzeichnung für ein neues Werk in der Stadt Foshan in der südchinesischen Wachstumsprovinz Guangdong an. 2009 hatte Europas größter Autobauer in China 1,4 Millionen Autos abgesetzt. «Der Volkswagen-Konzern baut seine führende Position in China kraftvoll und zügig aus», sagte Winterkorn.

Deutscher führt Euro-Notgesellschaft

Luxemburg/Brüssel (dpa) - Der frühere EU-Spitzenbeamte Klaus Regling (59) führt die neue Finanzgesellschaft zur Hilfe für schwache Euro-Staaten. Der aus Deutschland stammende Regling werde den Posten des Vorstandschefs in Luxemburg zum 1. Juli übernehmen, teilte ein luxemburgischer Regierungssprecher am Mittwoch mit. Die Euro-Staaten hatten die Finanzgesellschaft gegründet, um notfalls Mitgliedern mit Zahlungsschwierigkeiten beizustehen. Die Gesellschaft kann an den Märkten bis zu 440 Milliarden Euro aufnehmen, die von den EU-Staaten garantiert werden.

Solarbranche warnt vor schneller Subventionskürzung