Warschau (dpa) - Die zweite Weichselflut dieses Jahres hat Warschau verschont. Der Hochwasserscheitel floss in der Nacht durch die polnische Hauptstadt, ohne dort größere Schäden anzurichten. Gestern Abend hatte das Wasser begonnen, durch einen Damm im Süden der Stadt zu sickern. Die Feuerwehr befestigte aber die Schwachstelle sofort mit 40 000 Sandsäcken. Mehrere hundert Kräfte waren in der Nacht im Dauereinsatz. Wegen Hochwassergefahr bleiben heute in der polnischen Hauptstadt viele Schulen und Kindergärten geschlossen.