Berlin (dpa) - Tausende Schüler und Studenten haben bundesweit gegen Missstände im Bildungssystem protestiert. In mehreren Bundesländern zogen sie mit Tröten und Trillerpfeifen durch Städte. Nach Angaben des Bündnisses «Bildungsstreik» beteiligten sich insgesamt 70 000 Menschen in 40 Städten an den Demonstrationen. Der Zorn richtete sich in erster Linie gegen Studiengebühren, Einsparungen und eine mangelhafte Umsetzung der Schul- und Studienreformen. Morgen wollen Bund und Länder in Berlin über eine bessere Finanzierung von Bildung und Forschung beraten.