London (dpa) - Der britische Sänger und Musiker Thom Yorke ist der Auffassung, dass Plattenfirmen keine große Zukunft mehr haben werden. Wie «NME.com» berichtet, hat der Frontmann der Rockband Radiohead in einem neuen Highschool-Kursbuch von einem jähen Ende der traditionellen Musikbranche gesprochen.

Es sei «nur eine Frage der Zeit - eher Monate als Jahre», bis es mit dem alten Business-Modell zu Ende gehen werden, prognostiziert der 41-Jährige. Das Sterben der Branche ist seiner Meinung nach allerdings «kein großer Verlust für die Welt». Nachwuchskünstlern rät er, sich auf keinen Fall an eine Plattenfirma zu binden, das seien «sinkende Schiffe».