Frankfurt/Main (dpa) - Die starken Leistungen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft spiegeln sich auch in der Weltrangliste der FIFA wider. In dem aktuellen Ranking kletterte die DFB-Elf auf den vierten Platz und machte damit zwei Ränge gut.

Wie bei der Weltmeisterschaft in Südafrika thront auch in der Rangliste Spanien auf dem ersten Platz. Durch den 1:0-Finalsieg nach Verlängerung gegen die Niederlande stießen die Spanier Rekordweltmeister Brasilien vom ersten Platz. Die Iberer führen das 1993 eingeführte Ranking damit bereits zum dritten Mal an.

Für die schon im Viertelfinale gescheiterten Brasilianer reicht es dagegen nur noch für Platz drei. Noch an den Südamerikanern vorbei schob sich Vize-Weltmeister Niederlande auf Rang zwei. Die «Oranjes» waren bis zur Endspielpleite 25 Spiele in Serie ungeschlagen geblieben.

Einen großen Sprung nach vorne machte das Team aus Uruguay, das sich mit Platz vier am Kap um gleich zehn Positionen hinter Argentinien auf Platz sechs verbesserte. In die Top Ten schaffte es auch Chile als Zehnter, was eine Steigerung um acht Ränge bedeutet.

Zwei der drei deutschen Vorrundengegner machten ebenfalls Boden gut. Ghana kletterte um neun Plätze auf Rang 23, Serbien ist jetzt 13. und damit zwei Positionen besser notiert als zuvor. Australien bleibt 20. Achtelfinalgegner England verbesserte sich trotz der 1:4- Pleite im Achtelfinale um einen Platz und ist jetzt 7.

Steil bergab ging es dagegen für Frankreich. Die in Südafrika mit dem Vorrunden-Aus blamierte Equipe Tricolore fiel vom 9. auf den 21. Rang zurück. Der viermalige Weltmeister Italien rutschte von Platz fünf auf elf. Für Ausrichter Südafrika ging es dagegen trotz des erstmaligen Ausscheidens eines WM-Gastgebers in der Vorrunde um 17. Plätze nach oben auf Rang 66.