Los Angeles (dpa) - Marilyn Monroes letzte Villa, in der die tote Schauspielerin gefunden wurde, steht zum Verkauf. Knapp 3,6 Millionen Dollar (2,8 Millionen Euro) muss der künftige Besitzer für das im spanischen Stil gebaute Haus in dem Nobelort Brentwood, nahe Hollywood, hinlegen, berichtete die «Los Angeles Times».

Die Zeitung verwies auf einen Makler, der das Anwesen als «magisches Grundstück» beschreibt. Das 1929 gebaute Haus mit vier Schlafzimmern, einem Pool und einem großen Garten mit vielen Bäumen befindet sich am Ende einer ruhigen Sackgasse, versteckt hinter einer hohen Mauer. Der Zeitung zufolge hatte Monroe das Haus einst für 75 000 Dollar erworben. Es gab keine Informationen darüber, wer die Villa in der Zwischenzeit besessen hat.

In der Nacht zum 5. August 1962 war die blonde Schauspielerin tot im Schlafzimmer ihres Hauses am 5th Helena Drive gefunden worden. Reste von Barbitursäure, Grundstoff vieler Schlafmittel, im Magen und Blut des 36-jährigen Stars deuteten auf Selbstmord durch eine Überdosis Tabletten hin. Bis heute gibt es Zweifel an der offiziellen Todeserklärung. Manche vermuten, dass die Schauspielerin wegen ihrer angeblich intimen Verbindung zu den Kennedy-Brüdern ermordet wurde.