Düsseldorf (dpa) - Bei der Wahl des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten ist ein zweiter Wahlgang erforderlich. Die SPD- Politikerin Hannelore Kraft verfehlte die im ersten Wahlgang notwendige absolute Mehrheit von 91 Stimmen. Für Kraft stimmten 90 Abgeordnete. Sie erhielt offensichtlich alle Stimmen von SPD und Grünen. Mit Nein votierten 81 Abgeordnete, 10 enthielten sich der Stimme. In einem zweiten Wahlgang benötigt Kraft nur die einfache Mehrheit.