Bielefeld (dpa) - Nach dem Hitzekollaps mehrerer Schüler in einem ICE ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen den Zugchef. Der Verdacht laute auf fahrlässige Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung, heißt es. Es werde geprüft, ob der Mann den Zug früher hätte anhalten müssen, nachdem die Klimaanlage ausgefallen war. Am Samstag waren mehrere Schüler auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt in Bielefeld in einem überhitzten ICE-Waggon zusammengebrochen. Neun Jugendliche mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.