Bremen (dpa) - Mit ihren Werken stieß die Malerin Paula Modersohn-Becker zu Lebzeiten oft auf Unverständnis. Heute gilt die Worpsweder Künstlerin als Pionierin der Moderne.

Das Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen widmet der Malerin eine Retrospektive. Die mit der Kunsthalle Krems erstellte Schau ist vom 18. Juli bis zum 19. September zu sehen, teilte die Kunstsammlung mit. Modersohn-Becker (1876-1907) malte vor allem weibliche Figuren und Selbstporträts, in denen sie komplexe Themen reduziert darstellte.

Modersohn-Becker hatte zwar ihre künstlerischen Wurzeln im Künstlerdorf Worpswede in Niedersachsen, ließ sich aber auch während wiederholter Reisen nach Paris von Künstlern wie Auguste Rodin, Paul Cézanne und Paul Gauguin inspirieren. Anlässlich des 100. Todestages der Malerin im Jahr 2007 hatte Bremen der Künstlerin mit zwei großen Ausstellungen gedacht.

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