Berlin (dpa) - Nach heftiger Kritik hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eine Sonderregelung beim Elterngeld angekündigt. Damit sollen im Rahmen des Sparpaketes noch weitergehende Kürzungen für Geringverdiener und Mini-Jobber verhindert werden. Auslöser für Schröders Einlenken war ein vorab bekanntgewordener Referentenentwurf. Dieser sah neben der vorgesehenen Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger weitere Einschnitte bei Aufstockern, Mini-Jobbern und bei den Paaren vor, die wegen geringer Einkommen den sogenannten Kinderzuschlag erhalten.