Berlin (dpa) - Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Deutsche Bahn aufgefordert, Fahrgäste aus überhitzten Zügen deutlich besser zu entschädigen als geplant. Die Bahn sollte sich großzügig zeigen, sagte Pro Bahn-Chef Karl-Peter Naumann im ZDF. Reisegutscheine seien nicht angemessen. Die Bahn hat allen Hitzeopfern, die ärztlich versorgt werden mussten, Gutscheine in Höhe des Anderthalbfachen des ursprünglichen Fahrpreises zugesagt. Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg sagte, man wolle auf die Betroffenen zugehen und mit ihnen über eine Wiedergutmachung ins Gespräch kommen. Am Wochenende waren in einem überhitzten ICE mehrere Schüler kollabiert.