Washington (dpa) - Vorsichtige Hoffnung: Erstmals seit drei Monaten ist das Bohrloch im Golf von Mexiko abgedichtet und es strömt kein Öl mehr heraus. Experten von BP gelang es, alle Ventile eines Auffangzylinders in 1500 Meter Tiefe zu schließen. Nach mehreren Fehlschlägen handelt es sich um den ersten echten Durchbruch im Kampf gegen die schwerste Ölpest der US-Geschichte. Seit dem Untergang der Bohrinsel «Deepwater Horizon» am 22. April fließen Tag für Tag bis zu 8200 Tonnen Rohöl ins Meer. Weite Teile der US-Golfküste sind bereits verseucht, viele Fischer arbeitslos.