Washington (dpa) - Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise sollen US- Banken ihren Spitzenmanagern 1,6 Milliarden Dollar an «ungerechtfertigten» Boni gezahlt haben. Das geht aus einem Regierungsbericht hervor, von dem die «New York Times» berichtet. 17 der Geldhäuser hätten die üppigen Sonderzahlungen Ende 2008 und Anfang 2009 fließen lassen, nachdem sie milliardenschwere Hilfen aus Steuermitteln bekommen hätten. Der «Bonus-Beauftragte» der Regierung, Kenneth Feinberg, will heute einen entsprechend Bericht vorlegen.