Schwerin (dpa) - Nach dem bayerischen Votum für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie erneuert Mecklenburg-Vorpommern die Forderung nach bundesweit einheitlichen Regelungen.

«Der jetzige Flickenteppich ist alles andere als zeitgemäß und entspricht nicht den gesundheitspolitischen Erfordernissen», sagte Sozialstaatssekretär Nikolaus Voss (SPD) am Montag in Schwerin. Unabhängig davon werde die Wirkung des in Mecklenburg-Vorpommern geltenden Gesetzes kontinuierlich beobachtet. Änderungen zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes seien nicht ausgeschlossen. Am Wochenende hatten in Bayern 61 Prozent der Wähler ein striktes Rauchverbot befürwortet.