Lahm will über WM hinaus Kapitän bleiben

Erasmia (dpa) - Philipp Lahm möchte über die laufende Fußball- Weltmeisterschaft hinaus Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bleiben. Das verdeutlichte der 26-Jährige in einem Interview mit der Münchner Zeitung «tz» (Dienstag). «Es ist doch klar, dass ich die Kapitänsbinde gerne behalten möchte. Die Rolle auf dem Platz erfülle ich seit mehreren Jahren, die habe ich im Griff. Dann will man sich auch um mehr kümmern, mehr Verantwortung übernehmen. Das habe ich jetzt hier gemacht. Warum soll ich dann das Kapitänsamt wieder freiwillig zur Verfügung stellen?», erklärte Lahm.

Weiter Unklarheit über Zukunft Maradonas

Buenos Aires (dpa) - Nach der demütigenden 0:4-Niederlage Argentiniens gegen Deutschland bei der WM in Südafrika herrschte auch am Montag weiter Unklarheit über die Zukunft von Nationaltrainer Diego Maradona. Die Zeitung «Crónica» zitierte ihn mit den Worten: «Meine Zeit ist abgelaufen. Ich habe alles gegeben, jetzt will ich mich der Familie widmen». Eine wirklich bindende und formelle Rücktrittserklärung wurde jedoch nicht bekannt. Der mächtige Präsident des nationalen Fußballverbandes AFA, Julio Grondona, sagte lediglich, ob Maradona weiter machen wolle, sei allein dessen Sache.

Nigerias Präsident hebt Bann für «Super Eagles» auf

Abuja (dpa) - Unmittelbar vor Ablauf des FIFA-Ultimatums hat der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan am Montag die zweijährige Suspendierung der Fußballnationalmannschaft aufgehoben. Damit entgingen die Afrikaner einem möglichen Ausschluss durch den Weltverband. Die Entscheidung sei nach einem Treffen mit dem Nigerianischen Fußballverband NFF gefallen, teilte Jonathans Büro mit. Der Fußball-Weltverband erklärte daraufhin, dass Nigeria vollständiges FIFA-Mitglied bleibe. Ein Schreiben, in dem die Regierung des westafrikanischen Landes die gewählte NFF-Führung anerkenne, sei vor dem bis Montagabend (18.00 Uhr) gesetzten Ultimatum eingetroffen.

Einsatz von Uruguays Kapitän Lugano offen