Reykjavik (dpa) - Zweieinhalb Jahre nach dem Tod des US- Schachgenies Bobby Fischer ist dessen Sarg geöffnet worden. Es geht um eine Vaterschaftsklage. Fischer liegt auf einem Friedhof bei Selfoss in Island begraben. Nachdem Fachleute eine Gewebeprobe entnommen hatten, wurde das Grab wieder geschlossen. Eine Frau von den Philippinen will beweisen, dass Fischer der Vater ihrer neunjährigen Tochter ist. Das Erbe des Exzentrikers wird auf mindestens zwei Millionen Dollar geschätzt.