Berlin (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff will den Hinterbliebenen der Loveparade-Katastrophe helfen. Er schlägt vor, einen Ombudsmann einzusetzen. Damit meint er einen Ansprechpartner, der den Betroffenen bei Behördengängen hilft und sie gegenüber Versicherungen und Anwälten vertritt. Außerdem regt Wulff in der «Bild am Sonntag» einen Hilfsfonds an. Beim Transrapid-Unglück in Niedersachsen sei sofort ein solcher Fonds eingerichtet und zu Spenden aufgerufen worden. 750 000 Euro kamen damals zusammen.