FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat am Dienstag vor der Sitzung der US-Notenbank weiter an Boden verloren. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel mit 1,3142 Dollar deutlich weniger als am Vorabend. Der Euro geriet bereits am Montag vor allem wegen Gewinnmitnahmen unter Druck, nachdem er zum Wochenausklang über die Marke von 1,33 Dollar und damit den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,3253 (Freitag: 1,3176) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7545 (0,7590) Euro.

Am Devisenmarkt steht die am Abend anstehende Zinsentscheidung der US-Währungshüter im Mittelpunkt. Dabei rechnen Ökonomen zwar nicht mit konkreten Schritten, aber Veränderungen beim Kommentar. Nach Einschätzung der Commerzbank dürften die zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten ihre Spuren hinterlassen.