Guben (dpa) - Die Hochwassersituation der Neiße im Südosten Brandenburgs ist weiter kritisch. Das sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck dem RBB. Südlich von Guben ist ein Deich gebrochen. Noch ist unklar, ob größere Evakuierungen nötig sind. Die Flutwelle der Neiße wird spätestens morgen in die Oder fließen. Dort werden keine Probleme erwartet. In Sachsen geht derweil das große Aufräumen nach der Flut weiter. Das Kabinett will heute ein Darlehensprogramm im Umfang von 100 Millionen Euro auf den Weg bringen.