Berlin (dpa) - Die Debatte über die Zukunft der Bundeswehr geht weiter. Der Bundeswehrverband warf vor allem CSU-Chef Horst Seehofer in der «Passauer Neuen Presse» Versäumnisse vor. Dieser habe den Koalitionsvertrag mit beschlossen, sagte Verbandschef Ulrich Kirsch. Wenn Seehofer den Ernst der Lage nun erst erkenne und auf einmal für die Wehrpflicht kämpfe, sei das nicht sehr glaubwürdig. Kirsch erklärte, ein auf sechs Monate verkürzter Pflichtdienst reiche «für einen sinnvollen Wehrdienst einfach nicht mehr aus».