Berlin (dpa) - Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will die geplante elektronische Bildungs-Chipkarte langfristig allen Kindern zur Verfügung stellen. Zunächst sollten bedürftige Kinder Zugang zu Förderkursen oder Musikunterricht bekommen, sagte die CDU-Politikerin dem «Spiegel». Am Ende könnte im Prinzip jedes Kind die Bildungs-Card nutzen. Kritik kommt aus den eigenen Reihen: Die CSU setze auf «Zielvereinbarungen mit den Eltern», sagte Generalsekretär Alexander Dobrindt. Der CDU-Politiker Peter Weiß bezeichnete Bildungsgutscheine als diskriminierend.