Duisburg (dpa) - Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland gibt zu, falsche Zahlen über die Loveparade-Besucher verbreitet zu haben. Das berichtet der «Spiegel». Die «mehreren Millionen» erwarteter Besucher, von denen er selbst vor der Technoparade gesprochen hatte, seien «nur gepushte Zahlen» gewesen. Auf Wunsch des Veranstalters habe die Stadt Duisburg bei der Marketinglüge mitgemacht. Gleichzeitig erzählte er von Morddrohungen gegen ihn. Einen Rücktritt schließt der umstrittene CDU-Politiker weiter aus.