Los Angeles/New York (dpa) - Die psychischen Probleme der US- Schauspielerin Lindsay Lohan sind nach Medienberichten «nicht annähernd so schlimm» wie befürchtet. Nach zwei Wochen in einer Entzugsklinik könnten die Ärzte eine positive Prognose geben, meldet der Internetdienst «TMZ» aus Los Angeles.

Die 24-Jährige habe zwar große Probleme mit einem Medikament, eine stationäre Pflege sei aber nicht mehr nötig. Deshalb sei es «sehr wahrscheinlich», dass die Schauspielerin noch diese Woche entlassen werde, schreibt «TMZ». Dann hätte Lohan nur knapp drei Wochen statt drei Monate in der Entzugsklinik verbracht. Unmittelbar zuvor war sie nach 13 Tagen vorzeitig aus dem Gefängnis gekommen und in die Suchtklinik gebracht worden. Eigentlich war sie zu 90 Tagen Haft verurteilt worden, weil sie Bewährungsauflagen wegen Alkohol- und Drogenvergehen verletzt hatte. Wegen Überfüllung der Gefängnisse in Kalifornien ist es dort üblich, Straftäter mit geringen Delikten und bei guter Führung schon nach Verbüßung eines Bruchteils des Strafmaßes zu entlassen.

Im Herbst soll Lohan für eine neue Rolle alle Hüllen fallen lassen: In «Inferno» spielt sie die Prostituierte Lovelace. Der Film erzählt das Leben von Linda Boreman alias Linda Lovelace, die 1972 durch den Hardcore-Pornofilm «Deep Throat» legendär wurde.