Washington (dpa) - Die US-Regierung zieht Konsequenzen aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko: Künftig werden Bohrgenehmigungen an erheblich schärfere Umweltauflagen geknüpft. Das berichtet die «New York Times». Demnach kündigte die Regierung an, in Zukunft vor der Erteilung der Genehmigung, untersuchen zu lassen, wie sich die Bohrungen auf die Umwelt auswirken. Dies wäre eine Abkehr von der bisherigen Praxis: Bislang seien entsprechende Anträge auch für potenziell gefährliche Tiefseebohrungen wie im Fall BP mehr oder weniger durchgewunken worden, berichtet das Blatt.