Der neue Nationaltrainer Laurent Blanc muss nun das unliebsame WM- Erbe verwalten beim EM-Qualifikationsspiel am 3. September gegen Weißrussland auf die vier gesperrten Spieler verzichten. Beim zweiten Spiel in Bosnien vier Tage später darf wenigstens Toulalan wieder berücksichtigt werden. Blanc hatte auf alle 23 WM-Fahrer für das Testspiel in Norwegen (1:2) in der vergangenen Woche verzichtet und sich ausdrücklich gegen weitere Strafen ausgesprochen.

Die Spieler der «Équipe tricolore» hatten am 20. Juni im WM- Quartier in Knysna mit einem Trainingsstreik gegen den Ausschluss von Anelka protestiert. FFF-Vorstandsmitglied Jean-Marc Puissesseau rechtfertigt nun die Urteile: «Vergessen wir nicht, dass die Spieler Vorbilder für unsere Jugend sind. Wir konnten die Vorfälle nicht unbestraft lassen».