Detroit (dpa) - Der US-Autokonzern General Motors löst sich langsam aus der staatlichen Obhut. Am Mittwoch legte der einst weltgrößte Hersteller seinen vorläufigen Börsenprospekt vor. Neben vielen Wall-Street-Instituten wird auch die Deutsche Bank dem Konzern bei der Rückkehr aufs Parkett helfen.

Mit dem eingenommenen Geld soll die Schuld beim US-Steuerzahler beglichen werden, der GM vor einem Jahr mit einer Finanzspritze von 50 Milliarden Dollar vor dem Untergang bewahrt hatte und seitdem mit 60,8 Prozent die Mehrheit hält. Über den Börsengang will die Regierung letztlich in eine Minderheitsposition gelangen.

Auch der kanadische Staat, der ebenfalls Geld zugeschossen hatte, könnte Aktien verkaufen. General Motors selbst kündigte an, nur Vorzugsaktien herauszubringen. Diese sind nicht stimmberechtigt. Das Volumen und der genaue Zeitpunkt des Börsengangs sind weiter offen. Frühestens Anfang Oktober geht die heiße Phase los.